
70.000 Euro für UNESCO-Projekte im Val d’Alpone und in der Valpolicella
Die Region Venetien stellt insgesamt 70.000 Euro für zwei Projekte im Zusammenhang mit den UNESCO-Kandidaturen des Val d’Alpone und der Valpolicella bereit. Die Initiativen werden vom ATS Val d’Alpone und vom Konsortium zum Schutz der Valpolicella-Weine umgesetzt.
Ein Teil der Mittel ist für das Projekt „Bolca und das marine Ökosystem des Eozäns im Val d’Alpone“ bestimmt. Beteiligt ist auch der Naturpark Lessinische Berge. Im Mittelpunkt steht das paläontologische Erbe des Gebiets.
Das zweite Projekt sieht die Produktion eines Kurzfilms für das Bewerbungsdossier zur Kandidatur der Tradition „Rito della messa a riposo delle uve della Valpolicella“ vor. Dabei geht es um die traditionelle Einlagerung der Trauben in der Valpolicella.
Der Regionalrat Filippo Rigo, der den Zuschuss kommentierte, bezeichnete die beiden Vorhaben als Teil der regionalen Strategie für das öffentliche Gebietsmarketing. Landschaft, Kultur, Traditionen sowie Wein und regionale Gastronomie sollten stärker gemeinsam präsentiert werden, erklärte er.
Nach Rigos Einschätzung sollen die Projekte nicht nur die UNESCO-Kandidaturen unterstützen, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung fördern. Erwartet werden positive Effekte für das Hotelgewerbe, den Handel und die Landwirtschaft in der Region.