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18/08/2026 - 14:57

Veneto startet Verfahren für Autonomie-Abkommen mit Rom

Im Regionalrat von Venetien hat das Verfahren zur Umsetzung der differenzierten Autonomie begonnen. Die Erste Ratskommission stellte den von der Regionalregierung eingebrachten Verwaltungsbeschluss Nr. 14 vor, der auf dem staatlichen Gesetz 86/2024 beruht.

Die Vorlage umfasst zwei endgültige Entwürfe für Abkommen zwischen der Regierung in Rom und der Region Venetien.

Das erste Abkommen betrifft Bereiche, die nicht zu den wesentlichen Leistungsstandards zählen: den Zivilschutz, die Verwaltung von Verzeichnissen nicht organisierter Berufe und die Anerkennung von Qualifikationen sowie die ergänzende und integrative Altersvorsorge. Nach Angaben der Vorlage soll Venetien im Zivilschutz bei lokalen Notlagen direkter und schneller handeln können.

Der zweite Entwurf befasst sich mit dem Gesundheitsschutz und der Koordinierung der öffentlichen Finanzen. Ziel ist es, die Verwaltung und Planung des regionalen Gesundheitssystems zu stärken. Zugleich sollen das finanzielle Gleichgewicht und die landesweit garantierten grundlegenden Gesundheitsleistungen gewahrt bleiben.

Nach der ersten Vorstellung wird die Vorlage in den kommenden Tagen von weiteren Ausschüssen des Regionalrats geprüft. Anschließend soll sie dem Plenum im Palazzo Ferro Fini zur endgültigen Abstimmung vorgelegt werden.

Forza-Italia-Fraktionschef Alberto Bozza bezeichnete den Start des Verfahrens als wichtigen Schritt für die Regionalverwaltung. Seine Fraktion unterstütze eine schrittweise Umsetzung der differenzierten Autonomie, erklärte Bozza.

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