
Venetien beschließt Ausbildungsprogramm für Zivilschutz-Freiwillige 2026
Die Regionalregierung Venetiens hat das operative Ausbildungsprogramm 2026 für die Freiwilligen des regionalen Zivilschutzes genehmigt. Entwickelt wurde es gemeinsam mit der interregionalen Direktion der Feuerwehr für Venetien und Trentino-Südtirol.
Im Mittelpunkt stehen zwei spezialisierte Ausbildungswege. Vier zwölfstündige Kurse unter dem Titel „Angewandte Topografie für Rettungseinsätze – Organisation des Notfalls“ sollen Freiwillige auf die Suche nach vermissten Personen, die Orientierung im Gelände und die sichere Organisation von Einsätzen vorbereiten.
Hinzu kommen zwei achtstündige Kurse zur hydraulischen Sicherheit. Dabei geht es um Maßnahmen bei Überflutungen, das Eindämmen und Abpumpen von Wasser sowie den Einsatz von Geräten wie Motorpumpen und Hochleistungspumpen.
Die Kurse sollen jeweils für Gruppen von etwa 20 bis 40 Freiwilligen stattfinden. Organisiert werden sie von den Provinzkommandos der Feuerwehr, überwiegend an Wochenenden und in den Abendstunden.
Nach Angaben der zuständigen Regionalassessorin Elisa Venturini basiert das Programm auf dem konkreten Bedarf im Gebiet. Neben den Einschätzungen der regionalen Zivilschutzdirektion seien auch Vorschläge von Freiwilligenorganisationen über die Provinzen in die Planung eingeflossen.