
Verona: Lega berichtet von Räumung eines Gebetszentrums in der Via Monti
Die Veroneser Lega berichtet, dass die Mieter eines Gebäudes in der Via Monti 9 geräumt worden seien. Nach Angaben der Parteivertreter Nicolò Zavarise, Tommaso Savoia und Paolo Borchia soll die Immobilie für islamische Gebete genutzt worden sein, obwohl sie als Geschäft genehmigt war.
Ein von der kommunalen Baukontrolle durchgeführter Lokalaugenschein habe laut der von der Lega zitierten Darstellung eine Nutzung festgestellt, die nicht der genehmigten Zweckbestimmung entsprochen habe. Weitere Einzelheiten zu den rechtlichen oder administrativen Gründen der Räumung nennt die Mitteilung nicht.
Zavarise, Gemeinderat der Lega, erklärte, die Regeln müssten in Verona für alle gleichermaßen gelten. Die Nutzung eines Geschäfts als Gebetsstätte könne nicht mit der Bezeichnung als „Kulturzentrum“ gerechtfertigt werden, so seine politische Bewertung.
Auch Savoia, Bezirksrat im siebten Stadtbezirk, sieht die Angelegenheit als Bestätigung der Forderungen der Lega nach behördlichen Kontrollen. Borchia betonte, Religionsfreiheit und die Einhaltung der städtebaulichen Vorschriften seien voneinander zu unterscheiden.
Die drei Lega-Vertreter greifen zudem die Gruppierung Traguardi an, die ihre früheren Vorwürfe nach ihrer Darstellung als unbegründet und schädlich für die Integration bezeichnet hatte. Die Lega wertet die gemeldete Räumung nun als Bestätigung ihrer Kritik.
Eine Stellungnahme der Stadtverwaltung, des Eigentümers oder der Nutzer des Gebäudes ist in der Mitteilung nicht enthalten.