
Villa Monga in Verona: Heimleitung sieht keine Gefahr für Bewohner
Nach den hygienischen Problemen in der Küche des Seniorenheims Villa Monga in Verona sieht der Präsident des Istituto Assistenza Anziani di Verona (IAA), Franco Balbi, keine Gefahr für die Bewohner. Rund 30 Abstriche an Lebensmitteln und Küchengeräten seien negativ auf die untersuchten Bakterien getestet worden, teilte Balbi am 3. September mit.
Die Küche war zuvor wegen festgestellter Insekten geschlossen worden. Laut Balbi seien die Tiere nicht in den Lebensmitteln gefunden worden, sondern in Zwischenräumen und veralteten Bauteilen des Gebäudes. Die Lebensmittel seien bei den durchgeführten Kontrollen nicht kontaminiert gewesen.
Für die Verpflegung wurde nach Angaben des IAA gemeinsam mit Serenissima Ristorazione eine neue Organisation vereinbart. Ab Montag, 7. September, soll es mindestens zwei Menüoptionen geben. Dabei sollen auch die Bedürfnisse von Bewohnern mit Schluckstörungen, Unverträglichkeiten und Lebensmittelallergien berücksichtigt werden.
Das IAA prüft außerdem alternative Küchen, die für die Essensversorgung genutzt werden könnten. Genauere Informationen dazu sollen laut Balbi in den ersten Tagen der folgenden Woche vorliegen. Der Verwaltungsrat des Instituts wollte am Freitagnachmittag, 4. September, über die weiteren Maßnahmen beraten.
Balbi erklärte, die festgestellten Probleme erforderten grundlegende Maßnahmen und könnten nicht mit vorübergehenden Lösungen behoben werden. Der IAA wolle die Familien, die Beschäftigten und die Bürger über die weiteren Schritte informieren.