
Risi e Bisi – Venezianischer Reis mit Erbsen
320 g Vialone-Nano-Reis
500 g ausgelöste frische Erbsen
1 kleine weiße Zwiebel oder 1 Frühlingszwiebel
1 Bund Petersilie
1,2 l Gemüse- oder Hühnerbrühe
40–50 g Butter
3–5 EL geriebener Parmesan
2–3 EL natives Olivenöl extra
Salz
Pfeffer
Risi e Bisi ist ein klassisches Gericht aus der venezianischen Küche. Die cremige Speise wird traditionell mit frischen Erbsen zubereitet und ist eng mit dem venezianischen Frühlingsbrauch sowie dem Fest des Heiligen Markus am 25. April verbunden. Anders als ein trockenes Risotto wird Risi e Bisi besonders weich und leicht flüssig serviert.
Zubereitung
- Die Gemüse- oder Hühnerbrühe in einem Topf erhitzen und während der gesamten Zubereitung heiß halten.
- Die Zwiebel und die Petersilie fein hacken.
- Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel und Petersilie bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft anschwitzen, ohne sie zu bräunen.
- Die Erbsen hinzufügen, leicht salzen und einige Minuten mit den angeschwitzten Zutaten vermengen. Falls nötig, etwas heiße Brühe angießen.
- Den Reis dazugeben und unter Rühren etwa ein bis zwei Minuten anrösten.
- Nach und nach jeweils eine Kelle heiße Brühe hinzufügen. Regelmäßig umrühren und erst weitere Brühe angießen, wenn die vorherige Flüssigkeit weitgehend aufgenommen wurde. Die Konsistenz soll weich und cremig bleiben.
- Den Reis bissfest garen. Je nach Reissorte und gewünschter Konsistenz dauert dies ungefähr 18 bis 20 Minuten. Risi e Bisi soll etwas flüssiger sein als ein klassisches Risotto.
- Den Topf vom Herd nehmen. Butter und geriebenen Parmesan unterrühren und die Speise cremig rühren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
Tipps
Für eine traditionelle Zubereitung werden frische Erbsen und Vialone-Nano-Reis verwendet. Die fertige Speise sollte weich, cremig und leicht fließend sein – auf Italienisch wird diese Konsistenz oft als „all’onda“ bezeichnet. Risi e Bisi gelingt am besten, wenn die Brühe während des Kochens heiß bleibt.
Serviervorschlag
Risi e Bisi wird direkt nach dem Unterrühren von Butter und Parmesan sehr heiß serviert. Die venezianische Spezialität eignet sich besonders als frühlingshaftes, sättigendes Hauptgericht.