
Venetien stellt knapp 39 Millionen Euro für den öffentlichen Verkehr bereit
Die Regionalregierung von Venetien hat eine Vorauszahlung von 38.952.139 Euro für den öffentlichen Nahverkehr genehmigt. Das Geld geht an die Kommunen und anderen lokalen Aufgabenträger, die Bus-, Straßenbahn- und Schifffahrtsdienste organisieren.
Die Mittel stammen aus dem für 2026 vorgesehenen Anteil des nationalen Fonds zur Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs. Sie sollen die letzten beiden Monatsraten des Jahres abdecken und damit die in den Verträgen mit den Verkehrsunternehmen vorgesehenen Leistungen sichern.
Verkehrs- und Mobilitätslandesrat Diego Ruzza erklärte, die Maßnahme gewährleiste die finanzielle Verlässlichkeit für die zuständigen lokalen Behörden und die Kontinuität eines wichtigen Dienstes für Bürger, Schüler, Arbeitnehmer und Besucher.
Die Auszahlung an die lokalen Aufgabenträger erfolgt in monatlichen Vorauszahlungen nach den geltenden regionalen Vorschriften. Fünf Prozent der insgesamt zugewiesenen Mittel werden erst nach Vorlage der Abrechnung und dem Erreichen der vorgesehenen mengenmäßigen und qualitativen Ziele ausgezahlt.
Bereits im Mai 2026 hatte Venetien den lokalen Aufgabenträgern 259,65 Millionen Euro zugewiesen. Dabei handelte es sich um den historischen Anteil der Region, während die endgültige Verteilung des nationalen Fonds für das laufende Jahr noch ausstand.