
Verona: Zahlreiche Baustellen sorgen für Änderungen im Verkehr
Die Stadt Verona hat einen Überblick über die derzeit laufenden Baustellen und ihre Auswirkungen auf den Verkehr veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Veronetta, Porta Vescovo, Verona Süd und Viale Piave. Dort kommt es zu Fahrbahnverengungen, Umleitungen und teilweise geänderten Bushaltestellen.
Die größten Auswirkungen hat nach Angaben der Stadt weiterhin der Bau des Filobus-Systems. Die Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf mehrere Bereiche: zwischen Veronetta und Porta Vescovo, am Viale del Commercio in Verona Süd sowie in der Via Ca’ di Cozzi, wo Gehwege erneuert werden.
Am Überführungsbauwerk am Viale Piave laufen statische Anpassungen. Nach dem Zeitplan der Stadt sollen die Arbeiten dort den gesamten Oktober andauern.
Auch mehrere Radwegprojekte sind noch nicht abgeschlossen. Dazu gehören die Baustellen in der Via Battisti, der Via del Fante und in Basso Acquar sowie die Verbindung zwischen der Via Fincato und der Via Verdi. Der Radweg mit der Bezeichnung Itinerario 17 zwischen Parona und der historischen Altstadt ist dagegen fertiggestellt.
Weitere Arbeiten betreffen die Instandhaltung von Straßen und Versorgungsleitungen. Baustellen gibt es derzeit unter anderem am Corso Venezia, am Lungadige Attiraglio, an der Ponte Catena und in der Via San Francesco. Für das Jahr 2026 hat die Stadt außerdem ein Programm für neue Asphaltierungsarbeiten vorbereitet.
Die Stadtverwaltung räumt ein, dass die Bauarbeiten zu Behinderungen führen. Neben Einschränkungen auf den Fahrbahnen und Umleitungen kann es auch zu Problemen beim Parken sowie zu Änderungen bei Bushaltestellen kommen. Die Abteilung für Verkehrsinfrastruktur und die Stadtpolizei koordinieren die einzelnen Bauphasen mit den beteiligten Betreibern. Nach Möglichkeit werden Arbeiten während größerer Veranstaltungen reduziert oder unterbrochen.
Wenn Baustellen den Zugang zu privaten Garagen oder Stellplätzen verhindern, können betroffene Anwohner bei AMT3 Sondergenehmigungen für kostenloses Parken auf der Straße in den betroffenen Gebieten beantragen. Zufahrten für Rettungsfahrzeuge, Anlieger sowie Be- und Entladevorgänge sollen gewährleistet bleiben.
Die Stadt bittet darum, die vorübergehende Beschilderung zu beachten und nach Möglichkeit zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein.