
Acque Bresciane erhält höchste Zertifizierungsstufe für inklusive Beschäftigung
Acque Bresciane hat die Zertifizierung UNI/PdR 159:2024 für die inklusive Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erhalten. Die Bescheinigung wurde von Bureau Veritas Italia ausgestellt. Der Wasserversorger erreichte dabei die höchste vorgesehene Reifestufe 3.
Mit der Zertifizierung werden die Strategien, Richtlinien und organisatorischen Abläufe von Acque Bresciane zur Förderung der beruflichen Inklusion anerkannt. Geprüft wurden unter anderem Governance, Verantwortlichkeiten, Verfahren und Kontrollmechanismen, die eine inklusive Unternehmenskultur unterstützen.
Die Bewertung erfolgte im Juli 2026 durch Audits, Gespräche mit Beschäftigten und die Prüfung von Unterlagen. Der Prozess war Ende 2025 gestartet und im Laufe des Jahres 2026 mit mehreren Maßnahmen weiterentwickelt worden.
Am 25. März 2026 gründete Acque Bresciane ein Komitee für die Belange von Menschen mit Behinderung und ernannte einen Disability Manager. Anschließend veröffentlichte das Unternehmen eine eigene Inklusionspolitik mit Grundsätzen zu Chancengleichheit, Barrierefreiheit, dem Schutz vor Diskriminierung und dem Umgang mit Vielfalt.
Das Komitee wird von Giovanni Gardini, dem Direktor für People & Transformation sowie für Managementsysteme bei Acque Bresciane, koordiniert. Es soll die Maßnahmen zur Inklusion fördern und überwachen, die Zugänglichkeit der physischen und digitalen Arbeitsumgebung überprüfen, Verbesserungen anstoßen und den Austausch mit regionalen Interessengruppen unterstützen.
Die UNI/PdR 159:2024 stellt die betroffene Person in den Mittelpunkt. Zu den dabei berücksichtigten Bereichen gehören Barrierefreiheit, Zuhören, angemessene Anpassungen, Schulungen, inklusive Kommunikation und kontinuierliche Verbesserung. Acque Bresciane führte dafür ein eigenes Managementsystem ein und etablierte Maßnahmen zur Sensibilisierung sowie dauerhafte Instrumente für Rückmeldungen und Kontrollen.
„Diese Anerkennung bestätigt den Willen von Acque Bresciane, die Grundsätze der Inklusion in konkrete organisatorische Entscheidungen umzusetzen“, erklärte Giovanni Gardini. Das Ziel sei nicht allein die Bescheinigung gewesen, sondern die Festigung einer Unternehmenskultur, die auf Respekt, Zuhören und der Wertschätzung von Unterschieden beruhe.
Auch Präsident Pierluigi Toscani bezeichnete die Zertifizierung als Bestätigung eines konkreten Entwicklungsprozesses. Unternehmen, die grundlegende öffentliche Dienstleistungen erbringen, hätten demnach eine soziale Verantwortung, die über Infrastruktur und Dienstleistungen hinausgehe.
Die Zertifizierung ist bis 2029 gültig und wird regelmäßig überprüft.