
Sizilianische Arancini mit Ragù
500 g Rundkornreis
1,1 l Wasser oder Brühe
40 g Butter
10 g Salz
1 Beutel Safran
250 g gemischtes Hackfleisch aus Kalb und Schwein
80 g Erbsen
Einige Esslöffel Weißwein
Ragù-Sauce
Käse zum Füllen
Mehl für den flüssigen Teig
Wasser für den flüssigen Teig
Semmelbrösel zum Panieren
Öl zum Frittieren
Arancini sind traditionelle sizilianische Reisbällchen oder Reiskegel mit einer knusprigen Panade. Die klassische Variante wird mit Fleischragù, Erbsen und Käse gefüllt, anschließend frittiert und heiß serviert. Die Tradition der Arancini wird häufig mit der arabischen Herrschaft auf Sizilien und der damaligen Verwendung von gewürztem Reis mit Safran in Verbindung gebracht.
Zubereitung
- Den Reis in gesalzenem Wasser oder Brühe kochen, bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen ist und der Reis gar, aber noch kompakt ist.
- Den heißen Reis mit Butter und Safran vermischen. Anschließend auf einer flachen Fläche verteilen und vollständig abkühlen lassen.
- Für das Ragù das Hackfleisch mit der vorbereiteten Sauce und den Erbsen garen. Das Ragù anschließend abkühlen lassen.
- Eine Portion kalten Reis in die Hand nehmen, in der Mitte eine Mulde formen und etwas Ragù sowie Käse hineingeben.
- Den Reis um die Füllung schließen und den Arancino zu einer Kugel oder, je nach sizilianischer Tradition, zu einem Kegel formen. Die Oberfläche gut andrücken, damit die Füllung beim Frittieren nicht austritt.
- Die geformten Arancini in einem flüssigen Teig aus Mehl und Wasser wenden und anschließend vollständig mit Semmelbröseln panieren.
- Die Arancini in heißem Öl frittieren, bis sie rundum goldbraun und knusprig sind.
- Auf Küchenpapier abtropfen lassen und möglichst heiß servieren.
Tipps
Der Reis muss vor dem Formen vollständig abgekühlt sein. Dadurch lässt er sich besser kompakt formen und die Arancini behalten beim Frittieren ihre Form.
Serviervorschlag
Arancini werden traditionell heiß serviert. Sie eignen sich als herzhafte Vorspeise, Snack oder als informelles Hauptgericht.