
San Bonifacio: Bürgermeister fordert nach Messerangriff mehr Präsenz und Kontrollen
Nach dem Messerangriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter in einem Einkaufszentrum von San Bonifacio hat sich Bürgermeister Leonardo Frigo zu dem Vorfall geäußert. Der Mitarbeiter war am Vorabend während eines mutmaßlichen Diebstahlversuchs verletzt worden.
Frigo bezeichnete den Vorfall als „schwerwiegend und inakzeptabel“ und sprach dem Verletzten im Namen der Stadtverwaltung seine Solidarität aus. Er wünschte ihm eine schnelle Genesung und dankte den Einsatzkräften sowie allen Personen, die vor Ort eingegriffen hatten.
Gewalt dürfe nicht als normal angesehen oder unterschätzt werden, erklärte der Bürgermeister. Die Gemeinde wolle im Rahmen ihrer Zuständigkeiten weiterhin zur Sicherheit beitragen. Dazu gehörten eine stärkere Präsenz im Gemeindegebiet und zusätzliche Kontrollen an besonders sensiblen Orten.
„Bei diesen Themen braucht es Präsenz, Prävention und Entschlossenheit“, sagte Frigo. Die Stadt werde den Austausch mit den für die öffentliche Sicherheit zuständigen Stellen fortsetzen und die bestehenden Probleme auf institutioneller Ebene ansprechen. Für wirksame Maßnahmen sei eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen notwendig.