
Villafranca plant neue Südumfahrung für 25 Millionen Euro
In Villafranca di Verona ist der Weg für die geplante Südumfahrung frei. Die Gemeinde verfügt über die Ausführungsprojekte und will die Unterlagen für die europäische Ausschreibung noch in dieser Woche veröffentlichen. Der Baubeginn für die ersten beiden Abschnitte ist für Anfang 2027 vorgesehen.
Die neue Straße soll insgesamt rund 25 Millionen Euro kosten. Davon übernimmt die Gemeinde Villafranca 12,45 Millionen Euro, während die Provinz Verona 12,55 Millionen Euro finanziert.
Der erste Bauabschnitt umfasst die Teilstücke A und B mit einer Gesamtlänge von etwa 1,8 Kilometern. Sie sollen die Provinzstraße 24 in Richtung Valeggio mit der Via Fantoni und dem Ortsteil La Levà verbinden. Für diese beiden Abschnitte sind zunächst rund 17 Millionen Euro vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich 19 Monate dauern.
In einer späteren Phase ist außerdem der optionale Abschnitt C geplant. Er soll rund einen Kilometer lang sein und die Verbindung zur Regionalstraße 62 della Cisa herstellen. Damit könnte der Straßenring um das bewohnte Zentrum geschlossen und an die bereits bestehende Grezzanella angebunden werden.
Geplant ist eine außerörtliche Straße mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung und einer Gesamtbreite von 10,5 Metern. Das Projekt sieht außerdem zwei Fahrradunterführungen, Lärmschutzwände, eine Beleuchtung an den Kreisverkehren sowie eine neue Brücke über den Fluss Tione dei Monti vor. An der Brücke soll zusätzlich ein kombinierter Geh- und Radweg entstehen.
Die Querung des Flusses war in der Vergangenheit Gegenstand von Bedenken. Nach Angaben der Gemeinde wurden Anmerkungen aus der Beteiligungsphase in die Planung aufgenommen und Maßnahmen zur Verringerung der landschaftlichen Auswirkungen vorgesehen.