
Arena di Verona beendet Rekordsaison mit 37 Millionen Euro Umsatz
Die Arena di Verona hat ihre längste Opernsaison mit Rekordzahlen beendet. Das 103. Opera Festival 2026 brachte bei 51 Aufführungen fast 37 Millionen Euro ein – rund 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Allein über den Online-Verkauf wurden beinahe 28 Millionen Euro umgesetzt.
Insgesamt besuchten 416.600 Menschen die Vorstellungen. Erfolgreichste Produktion an der Kasse war „La Traviata“ am 13. Juni, die in Zusammenarbeit mit dem Pariser Moulin Rouge entstand. Die Aufführung erzielte Einnahmen von mehr als einer Million Euro.
57 Prozent des Publikums kamen aus dem Ausland. Die Besucher stammten aus 131 Ländern, wobei Deutschland den ersten Platz belegte, gefolgt vom Vereinigten Königreich und den USA. Gleichzeitig nahm auch das italienische Publikum zu: Im Vergleich zu 2025 stieg seine Zahl um 24 Prozent.
Jüngere Besucher machten einen wachsenden Anteil aus. Elf Prozent des Publikums waren jünger als 30 Jahre. Dazu trugen unter anderem vergünstigte Studententickets und die erstmals eingerichtete „Area Family“ bei. In einer ausgestatteten Kinderbetreuung im Arcovolo 69 konnten dort auch Kinder im Alter von null bis vier Jahren die Arena besuchen.
Der Bürgermeister von Verona und Präsident der Fondazione Arena, Damiano Tommasi, betonte die internationale Bedeutung des Amphitheaters. Intendantin Cecilia Gasdia hob insbesondere die Öffnung der Arena für Familien mit kleinen Kindern hervor.
Bei der Vorstellung der Bilanz wurde außerdem auf geplante Verbesserungen hingewiesen. Dazu gehört ein Aufzug, der den Zugang zu den Rängen erleichtern soll. Die städtische Kulturdezernentin Marta Ugolini kündigte zudem Arbeiten für ein eigenes Museum des Amphitheaters an.