
San Giovanni Lupatoto: Präventionsprojekt PRE erreicht 2025 Hunderte Jugendliche
In San Giovanni Lupatoto wird das Präventionsprojekt PRE – „Prevenzione del Rischio in Età Evolutiva“ – fortgesetzt. Das 2019 gestartete Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche und soll soziale Probleme sowie riskantes Verhalten frühzeitig verhindern.
Im Jahr 2025 wurden bei den Workshops im Familienzentrum Ca’ Sorio insgesamt 162 Teilnahmen registriert. Zusätzlich erreichten die Streetworker rund 150 Jugendliche direkt an deren Treffpunkten. Einige von ihnen nahmen anschließend auch an den Workshops teil.
Das Projekt wird gemeinsam mit der Sozialgenossenschaft Energie Sociali umgesetzt und umfasst zwei Schwerpunkte. Die „Laboratori per Adolescenti“ richten sich vor allem an 11- bis 15-Jährige und finden nachmittags außerhalb der Schulzeiten statt. Bei praktischen, kreativen und sozialen Aktivitäten können die Jugendlichen ihre Interessen und Fähigkeiten entwickeln. Insgesamt sind 700 Workshop-Stunden pro Jahr vorgesehen.
Die aufsuchende Jugendarbeit richtet sich vor allem an Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren. Die pädagogischen Fachkräfte gehen direkt zu den Orten, an denen sich Jugendliche spontan treffen. Geplant sind mindestens zwei Einsätze pro Woche mit jeweils zwei Fachkräften und über mindestens 45 Wochen im Jahr.
2025 waren die Mitarbeiter unter anderem im Stadtzentrum in den Bereichen Buon Pastore, Piazzetta Callas und Cotoni unterwegs. Weitere Einsatzorte waren das ehemalige Galm-Gelände in Pozzo sowie der Circolo Noi und der Bereich der Baita Alpini in Raldon.
Ziel des Projekts ist es, Bedürfnisse und schwierige Situationen früh zu erkennen, Vertrauensbeziehungen aufzubauen und positive Möglichkeiten für Begegnung und persönliche Entwicklung anzubieten. Dabei geht es auch um die Prävention des Konsums und Missbrauchs legaler und illegaler Substanzen sowie um die Förderung eines gesunden Lebensstils.
Laut Sozialstadtrat Maurizio Simonato wurde das Projekt in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Dabei wurden unter anderem Eltern stärker einbezogen und neue inklusive Ansätze erprobt. Das PRE-Programm ergänzt weitere Angebote der kommunalen Sozialdienste, darunter eine Beratungsstelle für Jugendliche und Familien, ein Tageszentrum für Minderjährige und ein individueller sozialpädagogischer Dienst.