
Verona erhält neuen UNESCO-Managementplan bis 2031
Die UNESCO-Stätte „Stadt Verona“ soll von 2026 bis 2031 nach einem neuen Managementplan betreut werden. Die Regionalregierung von Venetien hat dafür den Entwurf eines entsprechenden Abkommens gebilligt. Ziel ist eine gemeinsame Organisation von Schutz, Erhaltung, Überwachung und Weiterentwicklung des Welterbes.
Das Abkommen wird von der Region Venetien, der Stadt und der Provinz Verona, der zuständigen Denkmalschutzbehörde für die Provinzen Verona, Rovigo und Vicenza, der Regionaldirektion der Nationalen Museen Venetiens mit dem Archäologischen Nationalmuseum von Verona, der staatlichen Immobilienagentur und dem Bistum Verona unterzeichnet.
Der Managementplan wurde unter Federführung der Stadt Verona ausgearbeitet. Sie ist nach den nationalen Vorschriften die zuständige Referenzstelle für die UNESCO-Stätte. Beteiligt war außerdem ein Steuerungskomitee mit den zuständigen Behörden und Institutionen. Die Region Venetien brachte über ihre Kulturabteilung sowie die für Raumplanung und Tourismus zuständigen Stellen Vorschläge und Anmerkungen ein.
Verona steht seit dem 2. Dezember 2000 auf der UNESCO-Welterbeliste. Der neue Plan soll den außergewöhnlichen universellen Wert der Stadt langfristig sichern und zugleich eine abgestimmte Entwicklung ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei der Schutz des historischen Erbes, seine Zugänglichkeit und eine nachhaltige Nutzung.
Das Abkommen gilt bis 2031, entsprechend der Laufzeit des Managementplans. Eine Verlängerung, Aktualisierung oder Ergänzung ist möglich. Für den regionalen Haushalt entstehen nach Angaben der Region keine zusätzlichen Kosten. Die beteiligten Institutionen übernehmen ihre Aufgaben im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten und der verfügbaren Mittel.