
Verona: Vorwurf des Drogenhandels gegen Graffiti-Künstler Cibo fallengelassen
Der Veroneser Graffiti-Künstler Pier Paolo Spinazzè, bekannt unter dem Namen „Cibo“, ist wieder auf freiem Fuß. Das Gericht in Verona ließ den Vorwurf des Drogenhandels gegen den 44-Jährigen und eine weitere festgenommene Person fallen.
Beide waren zuvor von der Guardia di Finanza in einem Waldgebiet bei San Giovanni Lupatoto angehalten worden. Bei Kontrollen entdeckten die Beamten dort rund 20 Cannabispflanzen.
Nach Angaben des Corriere di Verona bestehen gegen die beiden weiterhin Vorwürfe wegen Anbaus und Besitzes von Cannabis. Die nächste Anhörung in dem Verfahren ist für November angesetzt.
Spinazzè erklärte anschließend in den sozialen Medien, er baue Cannabis ausschließlich zu therapeutischen Zwecken an. Er leide an Multipler Sklerose und verfüge über ein Rezept für THC. Die Substanz helfe ihm dabei, Schmerzen und die Krankheit zu kontrollieren.
Die Pflanzen waren bei Hubschrauberüberflügen der Finanzpolizei zur Gebietskontrolle entdeckt worden. Nachfolgende Beobachtungen ergaben laut den vorliegenden Informationen jedoch keine Hinweise auf eine Tätigkeit im Zusammenhang mit Drogenhandel. Dieser Umstand führte dazu, dass der entsprechende Vorwurf fallengelassen wurde.