
Universität Verona und Biblioteca Capitolare vereinbaren dreijährige Zusammenarbeit
Die Universität Verona und die Biblioteca Capitolare haben eine dreijährige Zusammenarbeit vereinbart. Das Abkommen wurde am Montag, 28. September, am Sitz der Biblioteca Capitolare unterzeichnet. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Projekte in Forschung, Ausbildung und bei der Vermittlung des historischen und künstlerischen Erbes Veronas.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Paolo De Paolis, dem Direktor des Fachbereichs Culture e Civiltà der Universität Verona, und Monsignore Bruno Fasani, dem Präsidenten der Stiftung Biblioteca Capitolare.
Geplant sind gemeinsame Forschungsarbeiten sowie der geteilte Einsatz von Technologien zur Konservierung und Diagnose historischer Werke. Auch Forschungsdaten sollen gemeinsam verwaltet werden. Für Studierende der Universität sind zudem Abschlussarbeiten, Praktika, Workshops und Lehrbesuche vorgesehen.
Die beiden Einrichtungen wollen außerdem Kulturveranstaltungen, Publikationen und multimediale Inhalte entwickeln. Ziel ist es, die Bestände der Biblioteca Capitolare stärker bekannt zu machen und wissenschaftliche Forschung mit Kulturangeboten für die Öffentlichkeit zu verbinden.
Zur Planung und Kontrolle der gemeinsamen Aktivitäten wird ein paritätisch besetztes Komitee eingerichtet. Es soll Arbeitsregeln festlegen, Projektvorschläge prüfen, den Fortschritt der Initiativen bewerten und über gemeinsame Bewerbungen für Ausschreibungen und Fördermöglichkeiten entscheiden.
Monsignore Bruno Fasani begrüßte die Vereinbarung. Aus der Zusammenarbeit könne eine neue kulturelle Entwicklung entstehen, die beide Institutionen bereichere, erklärte er.
Paolo De Paolis betonte die wissenschaftliche Bedeutung des Abkommens. Die Universität könne damit ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit mit einer der wichtigsten Kultureinrichtungen Veronas wieder aufnehmen. Erste Gespräche über gemeinsame Projekte hätten bereits begonnen. Diese sollen verschiedene Bereiche der geisteswissenschaftlichen Forschung einbeziehen und sich eng am bedeutenden Bestand der Biblioteca Capitolare sowie an der Geschichte und Kultur Veronas orientieren.