
Verona: Zavarise kritisiert Radwege und fordert Änderungen an der Verkehrsführung
Die Radwege und die Verkehrsführung in Verona standen im Mittelpunkt der Sendung „In tema con Daily“, die am Mittwoch, dem 23. September, auf Radio Adige TV ausgestrahlt wurde. Der Gemeinderat Nicolò Zavarise von der Lega kritisierte dabei die Mobilitätspolitik der Stadtverwaltung und forderte eine Änderung des bisherigen Kurses.
Nach Ansicht Zavarises führen Radwege, die die Fahrbahnen verengen, an mehreren Stellen zu natürlichen Engpässen. Er verwies darauf, dass der Autoverkehr in Verona trotz des Ausbaus von Radwegen weiterhin bestehe. Als Beispiele nannte er Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, Menschen auf dem Weg zum Krankenhaus in Borgo Trento sowie Pendler aus der Provinz.
Besonders kritisierte der Gemeinderat die Radwege in der Via Nino Bixio, in der Via Basso Aquar und in der Via Turbina. Der Bau solcher Infrastruktur sei grundsätzlich nicht falsch, das Problem liege seiner Meinung nach jedoch in der konkreten Planung.
Für die Via Turbina machte Zavarise eine neu installierte Ampel für Verkehrsbehinderungen verantwortlich. In der Via Basso Aquar seien die Fahrzeiten zu bestimmten Tageszeiten nach seiner Darstellung deutlich länger geworden. Als mögliche Änderungen schlug er vor, den Radweg in der Via Bixio auf die Gehwege zu verlegen und die Ampel in Chievo zu entfernen.
An der Diskussion nahm auch Giacomo Cona von der politischen Bewegung Traguardi teil. Die Sendung befasste sich insgesamt mit der Frage, ob Radwege in Verona mehr Verkehr oder mehr Sicherheit bewirken.