
Iveco–Tata Motors: Pizzighini fordert klare Zukunftsperspektive für Suzzara
Bei einer Anhörung zur industriellen Auseinandersetzung zwischen Iveco und Tata Motors hat die lombardische Regionalpolitikerin Paola Pizzighini am 22. Oktober eine aktive Rolle der Region gefordert. Die Lombardei müsse die Gespräche mit dem Unternehmen und dem italienischen Ministerium für Unternehmen und Made in Italy aufmerksam und konstruktiv begleiten.
Pizzighini verwies auf die Unsicherheit unter den Beschäftigten und Gewerkschaften im Iveco-Werk von Suzzara in der Provinz Mantua. Gleichzeitig betonte sie die Bedeutung des dort vorhandenen industriellen Know-hows für die Region.
Nach ihren Angaben sind für das Werk in Suzzara im Jahr 2026 Investitionen von 14 Millionen Euro vorgesehen, während für den Standort Valladolid in Spanien 234 Millionen Euro eingeplant seien. Diese unterschiedliche Größenordnung müsse durch eine klare langfristige Perspektive für die Produktion in Suzzara ausgeglichen werden. Dabei gehe es auch um den Erhalt der Arbeitsplätze und der örtlichen Zulieferindustrie.
Pizzighini begrüßte zugleich die jüngsten Informationen zum Investitionsplan des Konzerns nach einem Treffen beim italienischen Wirtschaftsministerium. Für Brescia forderte sie außerdem, die Einführung des neuen Eurocargo im Jahr 2028 abzusichern und die Forschungszentren zu schützen.
Die Lombardei dürfe innerhalb der industriellen Strukturen der Iveco-Gruppe nicht an Bedeutung verlieren, erklärte die Politikerin.



