
Focaccia aus Bari mit Tomaten und Oliven
300 g Farina 0
200 g Hartweizengrieß, fein gemahlen
120 g mehligkochende Kartoffeln
330 ml lauwarmes Wasser
8 g frische Hefe
12 g Salz
Kirschtomaten nach Bedarf
Schwarze Oliven nach Bedarf
Getrockneter Oregano nach Geschmack
Natives Olivenöl extra zum Einfetten und Beträufeln
Focaccia barese ist eine Spezialität aus Bari in Apulien. Charakteristisch sind der Teig mit Kartoffeln und Hartweizengrieß sowie ein Belag aus Kirschtomaten, schwarzen Oliven, Oregano und nativem Olivenöl extra. Die Kartoffel macht die Focaccia besonders weich, während sie in einer gut geölten Form außen knusprig backt.
Diese Focaccia schmeckt warm aus dem Ofen ebenso gut wie abgekühlt und lässt sich unkompliziert in Stücke teilen.
Zubereitung
- Die Kartoffel in Wasser weich kochen, schälen und noch warm sorgfältig zerstampfen. Anschließend etwas abkühlen lassen.
- Farina 0, Hartweizengrieß und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Kartoffel und Hefewasser zu den trockenen Zutaten geben und zu einem weichen Teig verkneten.
- Den Teig abgedeckt an einem zugfreien Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er deutlich an Volumen gewonnen hat.
- Eine runde oder rechteckige Backform großzügig mit nativem Olivenöl extra einfetten. Den Teig hineingeben und mit geölten Fingerspitzen sanft bis an den Rand drücken.
- Kirschtomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben leicht in den Teig drücken. Schwarze Oliven darauf verteilen. Mit Oregano, etwas Salz und nativem Olivenöl extra würzen.
- Die Focaccia weitere 30 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Focaccia 20 bis 22 Minuten backen, bis sie goldbraun ist. Kurz abkühlen lassen und in Stücke schneiden.
Tipps
Der Teig soll weich bleiben; deshalb die Arbeitsfläche beim Formen besser mit Olivenöl als mit zusätzlichem Mehl behandeln. Kirschtomaten mit der Schnittfläche nach oben aufzulegen, hilft dabei, dass ihr Saft in den Teig einzieht.
Serviervorschlag
Focaccia barese kann als Snack, zum Aperitivo oder als Begleitung zu Antipasti serviert werden. Sie schmeckt warm, aber auch bei Raumtemperatur.