
Film Festival della Lessinia 2026: Cinquetti, Mercalli und Ortolani zu Gast
Das Film Festival della Lessinia kehrt vom 21. bis 30. August 2026 nach Bosco Chiesanuova zurück. Die 32. Ausgabe der Veranstaltung widmet sich erneut Filmen aus Bergregionen der Welt und kombiniert Vorführungen mit Literaturgesprächen und Kulturveranstaltungen.
Zu den angekündigten Gästen zählen die Sängerin Gigliola Cinquetti, der Psychiater Vittorino Andreoli, der Comiczeichner Leo Ortolani und der Klimaforscher und Wissenschaftsvermittler Luca Mercalli.
Am Mittwoch, 26. August, sprechen Cinquetti und Andreoli mit Alessandro Anderloni über den Veroneser Dialekt. Dabei soll es sowohl um dessen Rolle in der musikalischen Folklore als auch um Sprache und psychische Prozesse gehen.
Am Samstag, 29. August, stellt Leo Ortolani sein Buch „Tapum“ vor. Das Werk, das von einer Erzählung Andrea Pennacchis inspiriert wurde, behandelt die Schlacht auf dem Monte Ortigara im Jahr 1917. Am selben Tag diskutiert Luca Mercalli mit dem Höhlenforscher Francesco Sauro. Ausgangspunkt ist Mercallis jüngstes Buch „Breve storia del clima in Italia“ über die Klimageschichte Italiens; thematisiert werden auch die Umweltfolgen von Kriegen und der Ressourcenverbrauch des Militärsektors.
Regisseure der Wettbewerbsfilme werden ihre Arbeiten persönlich in Bosco Chiesanuova präsentieren. Angekündigt sind Fulvio Mariani, Marco Zuin und Matteo Righetto, Matthias Joulaud, Michael Kofler, Vincho Nchogu, Asgeir Helgestad, Miro Remo, Rosa Galantino, Luigi Ceccarelli, Giovanni Pellegrino, Andrea Mura und Marco D’Agostini.
Vom 21. bis 28. August sind tägliche Begegnungen mit Filmschaffenden bei der Veranstaltung „Aperitivo Contadino con il Regista“ auf der Piazza del Festival vorgesehen. Dazu werden Produkte kleiner Erzeuger aus der Lessinia angeboten.
Die literarische Reihe „Parole Alte“ beginnt täglich um 16 Uhr, ebenfalls auf der Piazza del Festival. Mit dabei sind unter anderem Veronica Repetti, Paolo Malaguti, Jean-Paul Vesco, Domenico Pompili, Marco Varotto, Giovanni Baccolo, Walter Tomada, Fèro Valentini, Mario Pirovano und Giannandrea Mencini. Die Themen reichen von Lokalgeschichte und Umwelt bis zu Sprachen und gesellschaftlichen Fragen.