
Borchia kritisiert Veronas neue Parkregelungen
Die Änderungen am Parksystem in Verona sind zum politischen Streitfall geworden. Paolo Borchia, Leiter der Lega-Delegation im Europäischen Parlament und Provinzsekretär der Partei in Verona, fordert die Stadtverwaltung auf, die Regelungen zur Parkraumbewirtschaftung zu überdenken.
Borchia kritisiert vor allem mögliche zusätzliche Belastungen für Autofahrer. Das System erwecke den Eindruck, dass das Parken zunehmend als Einnahmequelle genutzt werde, erklärte der Politiker.
Zugleich beanstandet er, wie Änderungen bei den Parkvorschriften eingeführt und kommuniziert würden. Wer sein Auto abstelle, könne nicht täglich kontrollieren, ob Verkehrszeichen ausgetauscht oder geändert worden seien. Neue Regeln müssten aus seiner Sicht klar und transparent vermittelt werden.
Borchia verbindet die Kritik mit einem grundsätzlichen Vorwurf an die Mobilitätspolitik der vergangenen Jahre. Diese erschwere Autofahrern zunehmend die Wege in der Stadt und verursache weitere Kosten, so der Lega-Vertreter.
Verona brauche eine funktionierende Mobilität und verständliche Regeln, sagte Borchia. Dies sei besonders für Berufstätige und Familien wichtig, die im Alltag auf das Auto angewiesen seien.