
Brand in Trafostation: Garda prüft rechtliche Schritte
Ein Brand in einer Trafostation nahe der Via San Bernardo, im Bereich des Friedhofs von Garda, hat während der Ferragosto-Zeit in einem großen Teil des Ortes einen mehrstündigen Stromausfall verursacht.
Bürgermeister Davide Bendinelli kündigte an, die örtlichen Wirtschaftsverbände einzuberufen. Gemeinsam soll geprüft werden, ob die Gemeinde rechtliche Schritte einleiten und sich in einem möglichen Verfahren als geschädigte Partei beteiligen kann.
Nach Angaben der Gemeinde ist es nicht der erste Vorfall dieser Art. In den vergangenen Monaten seien wiederholt Spannungsschwankungen gemeldet worden. Diese hätten nach Berichten von Betrieben Anlagen und Geräte in Beherbergungsbetrieben, Bars, Restaurants und weiteren Unternehmen beeinträchtigt oder beschädigt. Betroffen gewesen seien demnach auch Steuergeräte und Wechselrichter von Photovoltaikanlagen.
Bereits vor zwei Jahren hatte es einen Brand in einer anderen Trafostation im historischen Zentrum von Garda gegeben. Die Gemeinde hatte das Thema zudem 2025 mit regionalen und provinzialen Vertretern von Enel Distribuzione besprochen. Dabei waren Investitionen in Leitungen, Arbeiten an unterirdischen Infrastrukturen und eine Modernisierung des Netzes angekündigt worden.
Bendinelli erklärte, die bisherigen Zusagen hätten aus Sicht der Gemeinde keine ausreichende Verbesserung gebracht. Die nun geplante Beratung soll auch klären, wie Bürger und Unternehmen wegen konkreter Schäden unterstützt werden können.