
Brescia–Salò: Provinz finanziert Studie für mögliche Metrotranvia
Die geplante Metrotranvia vom Raum Brescia in Richtung Gardasee könnte künftig bis Salò verlängert werden. Die Provinz Brescia stellt dafür 65.000 Euro bereit und hat mit der Agentur für den öffentlichen Personennahverkehr ein entsprechendes Abkommen geschlossen.
Mit der Untersuchung wird die Universität Brescia beauftragt. Die Analyse soll bis Juni abgeschlossen sein und die technischen, wirtschaftlichen und verkehrlichen Voraussetzungen für eine Verlängerung bis Salò prüfen.
## Von Brescia über Tormini bis an den See
Bisher konzentrierten sich die Planungen auf eine schnelle Straßenbahnverbindung zwischen Brescia und Tormini. Eine frühere Studie unter Leitung des Forschers Giulio Maternini bewertete eine schnelle Tramverbindung als überzeugendste der untersuchten Lösungen und kam zu einem positiven Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Nun soll geprüft werden, ob eine Verlängerung bis Salò die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des gesamten Systems weiter verbessern könnte. Dabei spielen neben dem täglichen Verkehr der Bevölkerung auch die Besucherströme am Gardasee eine Rolle.
Die Gesamtkosten für die Verbindung zwischen Brescia und dem Gardasee werden derzeit auf mehr als 700 Millionen Euro geschätzt. Bei der nun finanzierten Untersuchung handelt es sich jedoch noch nicht um ein ausführungsreifes Projekt. Auch eine Finanzierung des späteren Baus ist bislang nicht beschlossen.
Die Studie soll zunächst belastbare Daten und Bewertungen liefern, auf deren Grundlage mögliche weitere Planungsschritte und spätere Finanzierungsanträge vorbereitet werden könnten.
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