
Forte Dossobuono in Verona: 1,265 Millionen Euro für die Restaurierung
Die Stadtverwaltung von Verona hat das Vorprojekt für die konservierende Restaurierung von Forte Dossobuono genehmigt. Die auch als Forte Gisella bekannte Festung liegt an der Strada Statale nach Mantua zwischen dem Stadtteil Santa Lucia und der Ortschaft Madonna di Dossobuono.
Für die Arbeiten sind insgesamt 1,265 Millionen Euro vorgesehen. Davon stammen 500.000 Euro aus einem staatlichen Beitrag, der über das Haushaltsgesetz 2025 vergeben wurde. Weitere 765.000 Euro stellt die Stadt Verona aus eigenen Mitteln bereit.
Als dringendste Maßnahme gilt die Erneuerung des Dachs des zentralen Reduits. Außergewöhnliche Unwetter in den vergangenen Jahren sowie bauliche Veränderungen aus den 1970er-Jahren haben dort erhebliche Schäden verursacht. Nach Angaben der Stadt lassen sich die strukturellen Mängel nicht mehr durch die gewöhnliche Instandhaltung beheben.
Die Arbeiten sollen das ehemalige österreichische Militärgelände – historisch als „Werk Erzherzogin Gisela“ bezeichnet – erhalten und die Sicherheit der Nutzer und Besucher gewährleisten. Forte Dossobuono befindet sich seit 1985 im Besitz der Stadt Verona, nachdem die militärische Nutzung aufgegeben worden war.
Die Stadt will die bereitgestellten Mittel in einem einzigen, zusammenhängenden Bauvorhaben bündeln. Dadurch soll der Auftrag zentral vergeben und die Umsetzung organisatorisch effizienter gestaltet werden. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst und ist sofort vollziehbar. Als nächster Schritt werden die technischen Vorgaben für die Planung ausgearbeitet, bevor der Auftrag an die zuständigen Fachleute vergeben werden kann.