
Gardasee-Radweg: Trentino hält an Verbindung von Riva del Garda nach Limone bis 2030 fest
Die Autonome Provinz Trient will die Bauarbeiten am westlichen Abschnitt des Gardasee-Radwegs fortsetzen. Als Ziel nennt die Provinz die Verbindung von Riva del Garda nach Limone bis zum Jahr 2030.
Präsident Maurizio Fugatti bekräftigte diese Position in seiner Antwort auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Lucia Coppola von Alleanza Verdi Sinistra.
## Alternative mit Schiff wird abgelehnt
Nach Angaben Fugattis kommt eine Verlegung der Strecke auf den See nicht infrage. Dabei verwies er auf den bereits bestehenden Radweg in Limone sowie auf Abschnitte, die im Trentino bereits fertiggestellt wurden oder sich im Bau befinden.
Der Fahrradtransport mit Schiffen sei für die durchgehende Nutzung der Route keine geeignete Lösung, erklärte Fugatti. Er würde aus seiner Sicht eine Unterbrechung darstellen und für Radfahrer zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten.
## Argumente: Sicherheit und nachhaltige Mobilität
Fugatti bezeichnete den Gardasee-Radweg als strategische Infrastruktur und nicht als überflüssiges Projekt. Zu den wichtigsten Argumenten zählt er die Verkehrssicherheit: Radfahrer und Fußgänger sollen stärker vom Verkehr auf der Gardesana getrennt werden.
Darüber hinaus soll die Strecke nach Einschätzung der Provinz nachhaltige Mobilität fördern, Besucher auch außerhalb der Hauptsaison anziehen und wirtschaftliche Impulse für die lokalen Betriebe schaffen.
Die Provinz Trient hält damit am Ausbau des westlichen Abschnitts fest. Als politischer Zeithorizont gilt weiterhin das Jahr 2030 für die Verbindung zwischen Riva del Garda und Limone.
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