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02/09/2026 - 13:24

Krankenhaus Arco: Ausbau des Pronto soccorso bis 2028 geplant

Das Krankenhaus von Arco soll in den kommenden Jahren modernisiert und erweitert werden. Bei einem Treffen des Trentiner Gesundheitslandesrats Mario Tonina mit dem Präsidenten der Comunità Alto Garda e Ledro, Giuliano Marocchi, sowie den Bürgermeistern der Region wurden laufende Arbeiten und die weitere Planung vorgestellt.

Im Mittelpunkt stehen ein größerer Pronto soccorso, eine Neuordnung der Dialyse, neue Bereiche für die Gesundheit von Frauen und Paaren sowie zusätzliche medizinische und technologische Ausstattung. Das Krankenhaus soll damit seine Rolle im Trentiner Gesundheitsnetz stärken und enger mit den wohnortnahen Angeboten, darunter den „Case della Comunità“, verbunden werden.

Erster Bauabschnitt kostet 9,8 Millionen Euro

Der erste Bauabschnitt ist bereits im Gang. Der bisherige Pavillon A wurde abgerissen und soll durch ein funktionaleres Gebäude ersetzt werden. Außerdem wird Pavillon B erdbebensicher gemacht. Die Arbeiten werden im Rahmen des Piano nazionale complementare mit 9,8 Millionen Euro finanziert. Die statische Abnahme soll bis 2026 abgeschlossen sein.

Im neuen Gebäude sind unter anderem eine neue Leichenhalle, ein Arzneimittellager, Umkleideräume und eine Garderobe vorgesehen.

Dialyse und Frauengesundheit ziehen um

Ein weiterer Schritt ist die Verlegung der Dialyse in Räume, die durch die Schließung des psychiatrischen Diagnose- und Behandlungsdienstes frei werden. Auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern sollen dort außerdem spezielle Bereiche für die Betreuung der Gesundheit von Frauen und Paaren entstehen.

Diese Phase und die anschließende Erweiterung der Notaufnahme sollen nach dem vorgelegten Zeitplan bis zum Frühjahr 2028 abgeschlossen sein. Nach dem Umzug der Dialyse können die bisherigen Räume für den Pronto soccorso genutzt werden. Dadurch soll die Notaufnahme deutlich mehr Platz erhalten und die Abläufe bei der Aufnahme und Versorgung von Patienten verbessern.

Gerade in Zeiten mit besonders vielen Gästen im Alto Garda ist die Notaufnahme einer hohen Nachfrage ausgesetzt.

Weitere Flächen und medizinische Schwerpunkte

Mittelfristig ist außerdem eine Aktualisierung des Projekts für die Erweiterung des Hauptgebäudes vorgesehen. Geplant sind rund 4.000 zusätzliche Quadratmeter, die vor allem für Verwaltungsfunktionen genutzt werden sollen. Dadurch könnten derzeit nichtmedizinisch genutzte Räume für Krankenhaus- und ambulante Angebote frei werden. Weitere Prüfungen betreffen eine mögliche Erweiterung von Pavillon A und die Renovierung von Pavillon B.

Auch das medizinische Profil des Krankenhauses soll weiterentwickelt werden. Zu den genannten Schwerpunkten gehören Lithotripsie, robotische Orthopädie, Frauengesundheit, Pneumologie und psychische Gesundheit. Im Jahr 2026 wurde ein orthopädischer Operationsroboter in Betrieb genommen. Seit dem Frühjahr steht außerdem ein Dienst für extrakorporale Stoßwellen-Lithotripsie zur Verfügung.

Nach Angaben von Gesundheitslandesrat Tonina soll Arco ein moderner, spezialisierter und stärker mit dem Umland vernetzter Krankenhausstandort werden.

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