
Sieben neue Diakone im Dom von Verona geweiht
Im Dom von Verona sind sieben neue Diakone geweiht worden. Die feierliche Zeremonie fand am Vorabend des Festes der Domweihe statt und wurde von Bischof Domenico Pompili geleitet. Im voll besetzten Dom nahmen Gläubige, Ordensleute und Priester an der Feier teil. Auch der emeritierte Bischof Giuseppe Zenti und Erzbischof Rino Passigato waren anwesend.
Die neuen Diakone sind:
– Federico Bertoni, 28 Jahre, aus Bovolone, aus dem Bischöflichen Seminar;
– Enrico Fiorini, 52 Jahre, aus Porto di Legnago, ledig;
– Claudio Mutto, 59 Jahre, aus Cerea, verheiratet;
– Fabio Maddalena, 46 Jahre, aus Terrazzo, verheiratet;
– Luca Menegazzi, 65 Jahre, aus Bussolengo, verheiratet;
– Nicola Perazzolo, 55 Jahre, aus Montorio, verheiratet;
– Giuseppe Pontara, 40 Jahre, aus Balconi, ledig.
In seiner Predigt verglich Bischof Pompili die Kirche mit einem Gebäude und zitierte den heiligen Augustinus. Durch den Glauben würden Menschen zu geeignetem Baumaterial, durch Taufe und Verkündigung würden sie geformt. Erst durch die Liebe, die sie miteinander verbinde, würden sie zu einem Haus Gottes.
Pompili beschrieb den diakonalen Dienst als ein „Für-die-anderen-Sein“ nach dem Vorbild Jesu. Die neuen Diakone sollten über die Grenzen zwischen Sakralem und Profanem sowie zwischen Würdigem und Unwürdigem hinausblicken. Der Bischof rief sie dazu auf, das Göttliche in den Stimmen der Hilfesuchenden, in Menschen auf der Flucht, in heilungsbedürftigen Verletzungen, im Einsatz gegen Ungerechtigkeit, in den Tränen von Müttern und an Orten der Angst zu erkennen.