
Verona: Lega fordert Wiederöffnung der Ponte Aleardi für Autos
Der Verkehr auf der Ponte Aleardi in Verona sorgt erneut für politische Auseinandersetzungen. Nicolò Zavarise, Stadtrat der Lega und Mitglied der Opposition, kritisiert die automatische Kontrolle der Zufahrt sowie die jüngsten Änderungen der Verkehrsführung.
Nach Angaben Zavarises ist die Durchfahrt für den privaten Autoverkehr derzeit zwischen 7 und 18 Uhr eingeschränkt. Die Kamera erfasst Verstöße automatisch. Der Lega-Politiker wirft der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Damiano Tommasi vor, die Verkehrsteilnehmer mit Einbahnstraßen, Busspuren, Radwegen, Verboten und Kameras zu belasten.
Im Mittelpunkt steht die Ponte Aleardi als Verbindung in die östlichen Stadtteile Veronas. Zavarise verweist darauf, dass die Sperre Anfang 2025 im Zusammenhang mit den Bauarbeiten an der Via XX Settembre eingeführt worden sei. Nachdem sich die Verkehrssituation dort verändert habe, müsse die Brücke wieder für Autos geöffnet werden, argumentiert der Stadtrat.
Betroffen seien unter anderem die Verbindungen nach Borgo Venezia, San Michele, Porto San Pancrazio, Madonna di Campagna, Montorio, Quinto und Poiano. Der überregionale öffentliche Nahverkehr soll weiterhin über die Via Torbido fahren. Die Stadtbusse von ATV sollen dagegen ab der kommenden Woche wieder über die Via XX Settembre verkehren.
Zavarise kündigte eine gemeinsame Initiative mit den Bezirksräten Alma Ballarin, Marco Rigo und Tommaso Savoia an. Geplant sind ein Antrag im Gemeinderat und eine Unterschriftensammlung. Gefordert wird, die Ponte Aleardi zumindest während der Hauptverkehrszeiten wieder für den Autoverkehr freizugeben.
Die Stadtverwaltung hat in der vorliegenden Mitteilung nicht auf die Forderungen reagiert.