
Verona: Neue Zugangssysteme für Müllcontainer in der Ansa Adige
In Veronas Altstadtbereich Ansa Adige werden in diesen Tagen und in den kommenden Wochen die offenen Müllcontainer durch neue Behälter mit Zugangskontrolle ersetzt. Die Umstellung war zuvor bereits in mehreren Stadtteilen außerhalb der Altstadt erfolgt.
Für Restmüll und Biomüll ist künftig eine AMIA-Karte oder die AMIA-Verona-App erforderlich. Papier und Karton sowie Kunststoff und Metalle bleiben in der ersten Phase frei zugänglich. Auch die Glascontainer können weiterhin ohne Zugangskontrolle genutzt werden. Eine Müllabholung direkt an den Wohnungen ist in der Ansa Adige nicht vorgesehen.
Wer die Zugangsdaten noch nicht besitzt, kann die Karte beim Ecosportello im Solori-Sitz in Vicolo Volto Cittadella 4 abholen. Die Ausgabestelle ist montags bis freitags von 7.45 bis 12.45 Uhr geöffnet, zusätzlich dienstags und donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr. Die Zugangsdaten für die App können auch selbstständig heruntergeladen werden. Die Anwendung lässt sich inzwischen mit bis zu vier Geräten verknüpfen.
In der Ansa Adige gibt es rund 8.400 angeschlossene Haushalte und Betriebe, darunter fast 3.000 Geschäfte und gastronomische Betriebe. Für Gewerbebetriebe, Lokale und Beherbergungsbetriebe wurden bereits eigene Lösungen eingerichtet. Dazu gehören betreute Sammelstellen für Kunststoff und Metalle sowie Restmüll und eine Abholung von Papier und Karton. Glas und Biomüll werden bei diesen Betrieben über eigene Behälter abgeholt.
Für Ferienunterkünfte stellt AMIA auf seiner Website eigene Hinweise bereit. Informationsmaterial für Gäste ist auch auf Englisch verfügbar.
Während der Einführungsphase unterstützen speziell geschulte AMIA-Mitarbeiter die Bürger bei der ersten Nutzung der Container, bei der Einrichtung der App und bei Fragen zur Mülltrennung. Aktuelle Informationen zu den Änderungen und weiteren Terminen veröffentlicht AMIA außerdem über den Telegram-Kanal „Amia Verona-Bot“.