
Sirmione: 38 Freiwillige bei nächtlicher Katastrophenschutzübung in Punta Grò
In Punta Grò bei Sirmione hat der Katastrophenschutzverband Val Carobbio in den vergangenen Tagen eine nächtliche Übung zum Hochwasserrisiko durchgeführt. Insgesamt waren 38 Freiwillige beteiligt. Unterstützt wurde die Übung von der örtlichen Polizei.
Die Maßnahme fand im Rahmen der Vereinbarung zwischen dem Verband und der Gemeindeverwaltung statt. Sie diente dazu, Verfahren und Einsatzfähigkeit zu überprüfen und Erkenntnisse für die bevorstehende Aktualisierung des kommunalen Katastrophenschutzplans zu sammeln.
Nach der Kontrolle der Ausrüstung und der Einsatzfahrzeuge teilten sich die Freiwilligen in Punta Grò in vier Teams auf. Jedes Team arbeitete unter der Leitung eines Einsatzverantwortlichen an einem eigenen Übungsbereich. Die Szenarien orientierten sich an Ereignissen, die sich in der Vergangenheit im Gemeindegebiet ereignet hatten.
Geprobt wurden die Auswahl und der Einsatz der notwendigen Ausrüstung sowie deren sichere Platzierung. Besonderes Augenmerk lag auf der persönlichen Schutzausrüstung, der Sicherheit an den Einsatzstellen, der Kommunikation und der Koordination zwischen den Teams.
Zum Abschluss besprachen die Beteiligten die Ergebnisse. Dabei wurden mögliche Schwachstellen ermittelt und Themen für die weitere Ausbildung festgelegt.
Die logistische Koordination übernahm der Kommandant der Polizei von Sirmione, Mauro Fezzardi, gemeinsam mit mehreren Beamten. Bürgermeisterin Luisa Lavelli dankte den Freiwilligen und den Koordinatoren. Eine regelmäßige Ausbildung, Zusammenarbeit und die Fähigkeit zu einem schnellen und überlegten Einsatz seien wichtige Bestandteile der Prävention, erklärte sie.
Fezzardi betonte außerdem die Bedeutung praktischer Übungen, um Verfahren, Ausrüstung und Einsatzprotokolle zu überprüfen. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Katastrophenschutz solle eine schnelle Kommunikation und wirksame Einsätze im Rahmen des kommunalen Plans gewährleisten.




