Verona
21/10/2026 - 17:23

Veroneser Schulgewerkschaften stellen sich gemeinsam gegen Gewalt

Die Gewerkschaften des Schulbereichs in der Provinz Verona haben eine gemeinsame Erklärung gegen Gewalt an Schulen veröffentlicht. Darin nehmen sie Stellung zu Drohungen gegen Schulgebäude, körperlichen und verbalen Angriffen auf Beschäftigte sowie zu Mobbing, Cybermobbing und Protesten, die in Sachbeschädigungen ausarten.

Unterzeichnet wurde die Erklärung von den Veroneser Vertretern von ANIEF, ANP, CISL Scuola, Dirigentiscuola, FLC CGIL, Gilda degli Insegnanti, SNALS Confsal und UIL Scuola RUA. Beteiligt sind damit Gewerkschaften und Verbände, die Schulleitungen, Lehrkräfte sowie das Verwaltungs-, Technik- und Hilfspersonal vertreten.

## Klare Grenze zwischen Protest und Gewalt

Die Organisationen betonen, dass Diskussion, Kritik, Schülervertretungen und friedlicher Protest wichtige Bestandteile demokratischer Bildung seien. Gleichzeitig gebe es eine klare Grenze, sobald Meinungsverschiedenheiten in Drohungen, Einschüchterung, Angriffe oder Demütigungen übergingen.

Die Gewerkschaften verurteilen Gewalt gegen Lehrkräfte, Sekretariatsmitarbeiter, Schulhelfer und Schulleitungen ebenso wie gegen öffentliche Schulgebäude. Kein Verhalten dürfe dazu führen, dass sich Schüler oder Beschäftigte in der Schule fürchten müssten.

## Forderungen an Institutionen und Familien

Die Gewerkschaften fordern, jeden Vorfall, der gegen gesetzliche Bestimmungen verstößt, umgehend den Behörden zu melden. Außerdem verlangen sie konkrete rechtliche und psychologische Unterstützung für Beschäftigte, die Opfer von Angriffen werden. Für betroffene Schüler solle es ebenfalls angemessene Begleitung geben.

Von den lokalen und nationalen Institutionen fordern die Verbände ausreichende Mittel, offene Gespräche und schnelle Maßnahmen, damit Schulen ihre Rolle als Orte der Rechtsstaatlichkeit bewahren können.

Zum Abschluss appellieren die Gewerkschaften an die Familien, ihre Kinder weiterhin mit Vertrauen zur Schule zu schicken. Schüler sollten ihre Meinung offen äußern, heißt es in der Erklärung. Die Schulen blieben offen, demokratischer Austausch sei willkommen – Gewalt und Angst hingegen nicht.

Sie möchten unsere Nachrichten vom Gardasee bei Google häufiger sehen? Fügen Sie Gardasee Heute als bevorzugte Quelle hinzu – dann erscheinen unsere Artikel in den „Top Stories“ weiter oben.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Newsletter

Erhalte jeden Morgen die wichtigsten Informationen des Tages rund um den Gardasee – aktuell, kompakt und direkt per E-Mail.
Ich stimme zu, den Newsletter zu erhalten, und akzeptiere die Datenschutzerklärung.
Dieses Feld ist erforderlich.

Gardasee Heute bei Google

Sie möchten unsere Nachrichten vom Gardasee bei Google häufiger sehen? Fügen Sie Gardasee Heute als bevorzugte Quelle hinzu – dann erscheinen unsere Artikel in den „Top Stories“ weiter oben.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenEin Klick führt zu Google – dort einfach das Häkchen bei gardaseeheute.de setzen.