
Ex-Federal-Mogul-Areal in Desenzano: Opposition fordert umfassenden Dialog
Die Oppositionsfraktionen im Gemeinderat von Desenzano di Garda unterstützen den Vorschlag für ein Treffen mit Risanamento, der Eigentümerin des ehemaligen Federal-Mogul-Areals. Sie erklärten ihre Bereitschaft, an dem Gespräch teilzunehmen und sich an einem umfassenden Informations- und Austauschprozess zu beteiligen.
Der Vorschlag wurde von Mitgliedern der Mehrheitsfraktionen und dem Gemeinderatspräsidenten Paolo Abate vorgebracht. Ziel ist es, den gesamten Gemeinderat einzubeziehen, der die Bürger von Desenzano vertritt.
Nach Ansicht der Opposition ist die Zukunft des Areals eine strategische Frage für die gesamte Stadt. Die geplante Neuentwicklung könne städtebauliche, ökologische und wirtschaftliche Folgen haben, die über die Amtszeit einer einzelnen Stadtregierung hinausreichten.
Besonders verwiesen die Oppositionsvertreter auf die noch offenen Fragen zur Sanierung eines Teils des Geländes. Wegen der Komplexität des Vorhabens seien Transparenz, Beteiligung und eine langfristige Perspektive notwendig.
Die Opposition betont, dass sie damit nicht die Zuständigkeiten der Stadtverwaltung infrage stellen wolle. Sie fordert jedoch einen ernsthaften und dauerhaften Dialog, in dessen Verlauf der Gemeinderat über die verschiedenen Phasen des Projekts informiert und einbezogen wird.
Die Erklärung wurde von Maria Vittoria Papa, Andrea Spiller, Stefano Terzi, Bernardo Comini, Beatrice Gabusi und Andrea Palmerini unterzeichnet.
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